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Haarausfall = Haare fallen aus

Die Haare haben für den Menschen eine große Bedeutung, neben biologischen Notwendigkeiten bestimmter Haarpartien und Schutzaufgaben, speziell des Haupthaares, stellt gerade die Kopfbehaarung ein nach außen hin sichtbares Merkmal des Einzelnen dar. Haarfarbe und Frisur wirken auf andere und geben uns Selbstbewusstsein. Sie sind ein individuelles Markenzeichen. Deshalb ist es auch umso tragischer, wenn die Haare ausfallen. Wobei hier wichtig ist, dass es sich meist um einen ganz natürlichen Vorgang handelt und herausgefunden werden muss, ob man tatsächlich unter Haarausfall leidet.

Das Haarwachstum durchläuft nämlich bei jedem einen natürlichen Zyklus. Ein Haar begleitet uns demnach nicht ein Leben lang, sondern nur etwa zwei bis sechs Jahre. Und in dieser Zeit durchläuft es verschiedene Phasen. In der ersten Phase wächst es, im Monat etwa einen Zentimeter, in der zweiten Phase dann ruht das Wachstum und das Haar gönnt sich zwei bis drei Monate Ruhe und fällt schließlich in Phase drei aus. Und auf diese ganz natürliche Weise verliert der Mensch am Tag etwa 80 bis 100 Haare. Es wachsen aus den Haarwurzeln neue Haare und der Zyklus beginnt von vorne. Ein Verlust von täglich 100 Haaren kann man auch nicht sehen, denn der Mensch hat durchschnittlich 100.000 Kopfhaare.

Also bedeuten ein paar Haare im Waschbecken oder in der Bürste nicht gleich einen erhöhten Haarausfall oder eine Erkrankung.

Von Haarausfall dagegen spricht man, wenn der Mensch mehr als hundert Haare am Tag verliert, wobei auch das nur ein Richtwert ist, wenn also somit ein erheblicher Unterschied zwischen der Anzahl der abgestoßenen und der Anzahl der nachwachsenden Haare entsteht. Haarausfall definiert man als vorübergehenden oder dauernden örtlich begrenzten oder vollständigen Verlust von Haaren, meist der Kopfbehaarung. Und der Zustand der Haarlosigkeit, der so genannten Alopezie ist erreicht, wenn ca. 60% des Haupthaares ausgefallen ist.