Menü:


Infos

Hilfe bei Haarausfall - Adressen

Die allererste Adresse, wenn es um Haarprobleme geht, ist der Facharzt. Und der Facharzt ist hier der Dermatologe (Hautarzt), denn Harre sind Hautanhangsgebilde. Adressen von Hautärzten in der Umgebung findet man in dem Ärzteverzeichnis des Telefonbuches, aber auch im Internet findet man Datenbanken zur Hautarztsuche.

Wenn man sich an einen Dermatologen wendet, dann wird dieser versuchen, heraus zu finden, welche Art von Haarausfall vorliegt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gegebenenfalls gibt. Er wird sich außerdem zunächst ein Bild von der allgemeinen gesundheitlichen Verfassung machen, denn Haarausfall kann vielfältige Ursachen haben. Dem Dermatologen steht eine Reihe von Tests zur Verfügung, um zu helfen.

Da gibt es zum Beispiel die Möglichkeit der mikroskopischen Haaranalyse (Trichogramm), hierbei werden Haarbüschel von verschiedenen Kopfzonen entnommen und mikroskopisch begutachtet. Auf diese Weise lassen sich Rückschlüsse ziehen auf den Haarzyklus.

Der so genannte Zupftest gibt ebenfalls Aufschluss über den Haarzustand. Hierbei versucht der Untersucher mit sanftem Zug Haare aus verschiedenen Bereichen des Kopfes schmerzfrei heraus zu ziehen und bekommt somit einen Eindruck von dem Ausmaß des Haarverlustes.

Mit einer Kopfhautbiopsie ist es möglich, eine eventuelle Erkrankung des Haarbodens zu diagnostizieren. Es wird dabei ein winziges Stück der Kopfhaut unter örtlicher Betäubung entnommen und anschließend untersucht. Natürlich gibt es noch viele weitere Arten von Untersuchungen und Tests.

Es ist sehr ratsam, sich vertrauensvoll an einen Arzt zu wenden, denn hier sind die Behandlungsmöglichkeiten nach einer Diagnose sehr breit gefächert.

Viele Kliniken und Hautärzte bieten auch Spezialsprechstunden zu diesem Thema an, auch hierzu findet man weitere Informationen im Internet.

Wenn man sich erst einmal selbst mit der Sache beschäftigen und sich weiträumig informieren möchte, dann bietet das Internet auch hier viele Möglichkeiten. Bei einigen Portalen kann man zunächst Fragebögen ausfüllen, um dann Informationen zu erhalten, oder man kann sich gleich Info - Pakete zusenden lassen. Auch gibt es eine Reihe von Diskussionsforen, in denen man sich mit anderen Betroffenen oder Ärzten austauschen kann oder einfach nur die Möglichkeit hat, zu sehen, dass man mit seinem Problem nicht allein ist.

Auch bundesweite Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Rat, was vielen Menschen die Kraft gibt, weitere Schritte zu meistern oder sich mit seiner Krankheit zu arrangieren.