Risiken und Chancen einer Haartransplantation
Moderne Operationsmethoden und die obligatorische Hygiene haben Haartransplantationen zu einer vom medizinischen Standpunkt weitgehend unbedenklich sind: Haartransplantationen werden unter örtlicher Betäubung durchgeführt, was das Narkoserisiko minimiert, und die sehr kleinen, oberflächlichen Verletzungen, besonders bei der FUE Methode, sorgen für ein besonders kleines Infektionsrisiko – was einige der größten Gefahren einer Operation sehr gering erscheinen lässt.
Lediglich bei der FUT Methode, bei der ja ein Hautlappen am Hinterkopf entfernt wird (welcher dann vernäht wird), besteht ein gewisses Infektionsrisiko – doch üblicherweise laufen Haartransplantationen ohne Komplikationen ab. Doch bleibt nach der Entfernung eines Hautlappens natürlich eine Narbe zurück, welche bei sehr kurzen Haarschnitten unter Umständen (je nach Haarsituation) zu sehen sein kann.
Insgesamt kann man sagen, dass die Chancen, welche sich aus der Möglichkeit der Haartransplantation ergeben, enorm sind: Denn wer praktisch zusehen muss, wie die Haare vom Kopf fallen, steht unter einem großen Leidensdruck. Besonders, wenn dies in jungen Jahren geschieht, bei Frauen, oder der Haarausfall in einer Krankheit begründet liegt – oder auf Nebenwirkungen von Medikamenten zurückzuführen ist. Nicht immer kommt eine Haartransplantation in Betracht, doch kann auf diese Weise immer mehr Menschen geholfen werden. Insbesondere auch Leuten, welche entstellende Narben verdecken wollen – denn mit den neuesten Haartransplantationsmethoden kann auch Körperhaar transplantiert werden.
Doch natürlich gibt es auch Risiken: Die meisten Risiken liegen bei unerfahrenen Operateuren, welche versuchen, mit Dumping Preisen Kunden zu fangen, ohne das nötige Wissen und die nötige Begabung für ihren Beruf mitzubringen: Denn eine gelungene Haartransplantation ist eine Kunst: Besonders im Bereich der Haarlinie muss das Ergebnis möglichst natürlich aussehen: Die Haare dürfen nicht einfach in einer Reihe angeordnet seit, sondern unregelmäßig wie bei natürlichem Haar. Es dürfen nur wenig follikuläre Einheiten mit mehr als einem Haar in diesem Bereich transplantiert werden – und selbstverständlich ist es hier besonders wichtig, dass das Haar so transplantiert wird, dass es besonders voll wirkt. Auch muss natürlich die Wuchsrichtung der Haare beachtet werden, damit die Haare nicht einfach vom Kopf weg wachsen. Um das zu erreichen, gibt es spezielle Techniken und auch spezielle Instrumente – doch der Umgang mit ihnen, und natürlich auch die Technik muss erst erlernt werden, was nicht jeder Arzt kann. Besondere Vorsicht sollte man daher bei jungen Unternehmen, sowie sehr günstigen Angeboten machen, und sich auf jeden Fall auch Referenzen zeigen lassen, und nach Möglichkeit auch mit Menschen reden, die von dem fraglichen Arzt bereits behandelt worden sind, und diese nach ihrer Meinung fragen, denn eine fehlgeschlagene Haartransplantation zu korrigieren ist oft nur schwer möglich und kostspielig – und so stellt es auch das größte Risiko für eine Haartransplantation dar, an einen unseriösen Arzt zu gelangen. Dieses Risiko jedoch kann man wiederum mit einem kühlen Kopf und einigen Nachforschungen über den Arzt und seine Kunden selbst minimieren – sodass die Chancen bei einer Haartransplantation auf jeden Fall das Risiko deutlich überwiegen.
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