Haarverdichtung - Risiken und Chancen
Dünner werdendes Haar gehört zu den Dingen, die als normal empfunden werden – als etwas, das zum Altern
dazugehört – zumindest beim männlichen Teil der Bevölkerung. Doch sind auch Frauen vom Haarausfall betroffen, und es gibt krankhafte Formen des Haarausfalls, welche mit dem “normalen” (und gesellschaftlich akzeptieren) Haarausfall nichts zu tun haben – zum Beispiel, wenn die Haare schon in sehr jungen Jahren ausfallen.
Auch gibt es einige seltene Formen des Haarausfalls – wie der kreisrunde Haarausfall – welche noch kaum erforscht sind. Dementsprechend liegen die Ursachen des Haarausfalls meist im Dunkeln, und auch die diagnostischen Möglichkeiten sind oft begrenzt. Trotzdem sollte der Gang zum Arzt der erste Schritt sein, wenn man gegen die dünner werdenden Haare oder kahlen Stellen vorgehen will.
Ist die Entscheidung gefallen, Maßnahmen gegen die kahlen Stellen auf dem Kopf zu unternehmen – egal, ob durch eine Krankheit ausgelöst, oder einfach als Alterserscheinung, mit der man sich nicht abfinden will, geht die Suche nach der geeigneten Methode der Haarverdichtung los. Und hier wird die Sache erst richtig kompliziert: Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten der Haarverdichtung, alle mit eigenen Chancen und Risiken behaftet. Eine Haarverdichtung ohne medizinischen Eingriff – das Zweithaar (die klassische Perücke, aber in besserer Qualität), auf verschiedenste Arten ins Haar eingebrachte Haarteile, bis hin zu rein kosmetischen Mitteln, welche die Haare dichter erscheinen lassen, werben um die Gunst der Kunden. Und dann gibt es natürlich noch die operativen Möglichkeiten der Haartransplantation, um eine Haarverdichtung zu erreichen. Auch hier gibt es verschiedene Techniken, welche jedoch beide den Vorteil haben, dass man nach einer Haartransplantation sicher sein kann, dass die transplantierten Haare ein Leben lang weiterwachsen werden.
Doch haben all diese Methoden ihre Vor- und Nachteile. Zuerst sei einmal gesagt: Keine dieser Methoden ist günstig. Eine qualitativ hochwertige Haarverdichtung ist in jedem Fall kostspielig, und die Gefahr, mit einem minderwertigen Produkt abgespeist zu werden ist groß, gerade wenn man sich nicht an einen Experten auf diesem Gebiet wendet. Doch es gibt auch viel Positives zu vermelden: Zweithaar und Haarteile haben in den letzten Jahren eine große Verwandlung durchgemacht, und sind heutzutage selbst bei näherem Hinsehen kaum mehr vom Original zu unterscheiden. Auch muss der Träger keine Angst mehr haben, etwas zu verlieren – moderne Haarteile, mit denen heute gearbeitet wird, werden so im Haar verankert, dass auch Wind, Sport oder Sauna ihnen nichts anhaben können.
Allerdings sind alle diese Methoden nicht permanent: Es muss nicht nur für die Kosten der Anfertigung eines solchen Haarteiles aufgekommen werden, auch muss es im vorhandenen Haar befestigt werden – und das immer wieder. Je nach Methode haben diese Haarteile verschieden lange Lebenszeiten, nach denen sie neu im Haar befestigt werden, oder auch ganz ausgetauscht werden müssen: Somit geht mit einer solchen Haarverdichtung eine große finanzielle Verpflichtung einher, soll der Effekt der Verdichtung dauerhaft bleiben. Auch können einige Methoden die noch vorhandenen Haare angreifen und zusätzlich schädigen, weshalb man sich unbedingt an einen Experten wenden sollte, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
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