Zu welchem Arzt bei Haarausfall?

FacharztHaarausfall ist grundsätzlich ein Problem, welches Betroffene in ihrem Leben sowohl körperlich als auch psychisch sehr stark beeinträchtigen kann. Aus genau diesem Grund sollte man sich ein Herz fassen, und sich nicht allzu lange allein damit herumschlagen.

Häufig kann der rechtzeitige Gang zum Arzt nämlich sowohl die inneren Unruhen ein wenig besänftigen, als auch das Problem direkt an der Wurzel packen.

Neben den psychischen Belastungen sollte man zudem auch sofort den Facharzt aufsuchen, wenn Wimpern, Augenbrauen oder auch Schamhaare ausfallen, wenn man die pro Tag ausgefallenen Haare auf deutlich mehr als 100 Stück schätzt und wenn sich kreisförmige Kahlstellen auf der Kopfhaut zeigen. Der Facharzt ist im Falle von Haarproblemen der Dermatologe, da Haare zum Hautgewebe gehören.

Anhand von einigen Befragungen und mit einer ganzen Reihe zur Verfügung stehender Tests wird der Dermatologe nun erst einmal herausfinden, um welche Art des Haarausfalles es sich eigentlich handelt.
Schließlich sind es nicht immer organische Ursachen, die Haarausfälle mit sich bringen. Nicht selten spielen auch hormonelle Veränderungen, Mangel an Nährstoffen wie auch lang anhaltende Stresssituationen eine entscheidende Rolle. Manchmal ist es lediglich eine bestimmte Diät, eine Veränderung der Verhütungsmethode oder auch die Nachwirkung einer Schwangerschaft, die das Ausfallen des Haares mit sich bringt.Haaranalyse

Eine schnelle Aussage zum Zustand des Haares wie auch Rückschlüsse auf den Haarzyklus lassen sich aus einer mikroskopischen Haaranalyse ziehen. Hierbei entnimmt der Arzt einige Haarbüschel an unterschiedlichen Stellen der Kopfhaut und betrachtet diese anschließend unter dem Mikroskop. Ebenso aufschlussreich bezüglich des Gesamtausmaßes des Haarverlustes ist der Zupftest, bei welchem der Arzt versucht, einige Haare aus verschiedenen Bereichen des Kopfes schmerzfrei herauszuziehen.

Neben diesen zwei Methoden gibt es natürlich noch viele weitere Untersuchungsmöglichkeiten, welche den Hintergrund zu den aufgetretenen Beschwerden beleuchten und somit den Grundstein zu möglichen Behandlungstherapien legen. Viele Hautärzte bieten zu dieser Thematik auch ganz spezielle Sprechstunden an, in denen sie mögliche Ursachen der Erkrankungen erläutern und einen Einblick in die medizinischen Möglichkeiten bieten. Solche Sprechstunden nehmen vielen Patienten bereits im Vorfeld die Angst, offen über ihr Problem zu sprechen und sich einem Arzt anzuvertrauen. Schließlich sieht man hier, dass man nicht allein mit einem solch unangenehmen Problem dasteht und dass noch viele andere Menschen ebenso mit körperlichen Beeinträchtigungen wie beispielsweise starken Haarausfällen zu kämpfen haben. Bemerkt man an sich selbst, dass man das Gespräch mit anderen Betroffenen benötigt um sich selbst wieder ein Stück zu kräftigen, so ist es vielleicht sogar ratsam, sich einmal nach speziellen Selbsthilfegruppen umzusehen. Adressen dazu erhält man auf Nachfrage direkt beim Facharzt oder natürlich auch etwas anonymer im Internet. Dort gibt es Chatgruppen, in denen man sich ganz ohne Personalisierung und zeigen des Gesichtes, sein Leid von der Seele schreiben kann. Manchmal hilft dies vor allem am Anfang, um den Mut zu finden, sich den eigenen Problemen zu stellen.

Tags: , , , , ,

Hinterlasse eine Antwort